Bürgerversicherung?

Nein danke!

Achtung!

Unser Gesundheitssystem ist aktuell in großer Gefahr!

 

Unterstützen Sie bitte unsere Online-Petition "Für den Erhalt unseres Gesundheitssystems mit gesetzlicher + privater Krankenversicherung!" auf der Plattform change.org:

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Klicken Sie hier, um direkt zur Petition zu gelangen.

Jede Unterschrift zählt. Danke.

Hier geht es zum Download
unserer Ausarbeitung zu den

regionalen Auswirkungen der
"Bürgerversicherung" auf den
deutschen Arbeitsmarkt:

Ausarbeitung

Gut qualifiziert – für wen?

Die Beschäftigten der privaten Krankenversicherungen und der Versicherungsunternehmen insgesamt sind gut qualifiziert. Jede und jeder von ihnen ist Spezialist für eine bestimmte Aufgabe. Viele haben eine Berufsausbildung als Kauffrau/Kaufmann für Versicherungen und Finanzen, als Fach- oder Betriebswirt abgeschlossen. In der gesetzlichen Krankenversicherung wird aber ganz anders gearbeitet. Dort gibt es ebenso gute, aber ganz anders qualifizierte Beschäftigte, die Sozialversicherungsfachangestellten. Beide sind nicht austauschbar. Ein PKV-Beschäftigter, der zu einer Kasse wechseln will, muss nahezu bei Null wieder anfangen.

  • Die größte Gruppe von PKV-Beschäftigten ist in der Leistungsbearbeitung tätig. Die Krankenkassen zahlen den überwiegenden Teil der Leistungen als vereinbarten Pauschalbetrag an die kassenärztlichen Vereinigungen. Nur in höchstens 15 Prozent der Fälle wird eine tatsächliche Leistung abgerechnet. Fazit: Für die meisten Leistungssachbearbeiterinnen und -bearbeiter gäbe es in der GKV keine Arbeit.
  • Mathematiker sind in der PKV vor allem mit der Kalkulation der Beiträge für die verschiedenen Tarife und Versichertengruppen beschäftigt. In der GKV wird der Beitragssatz durch die Bundesregierung einheitlich per Verordnung festgelegt. Also keine Arbeit für unsere Kolleginnen und Kollegen in der Mathematik.
  • EDV-Systeme müssen in den Versicherungen gepflegt und weiter entwickelt werden. 13 Prozent mehr Versicherte in der "Bürgerversicherung" erfordern keine zusätzliche EDV. Also auch kein Bedarf für IT-Spezialisten.
  • Bevor ein Versicherungsvertrag zustande kommt, muss der Kunde überzeugt und gewonnen werden. Vertriebsspezialisten im Außen- und Innendienst kümmern sich darum. In der "Bürgerversicherung" werden sie nicht gebraucht.
  • Kein Versicherungsantrag muss mehr geprüft werden, kein Beitragseinzug verwaltet, da für die allermeisten Versicherten die Beiträge pauschal vom Arbeitgeber überwiesen werden. Auch hier gibt es keine Arbeit mehr.

Die Liste ließe sich um viele Punkte fortsetzen.
Klar ist: Wer unsere Arbeitsplätze erhalten will, der muss die "Bürgerversicherung" verhindern.

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