Bürgerversicherung?

Nein danke!

 

Auch nach der letzten Bundestagswahl 2017 ist das Thema "Bürgerversicherung" nach wie vor aktuell.

Unsere Initiative ist aktiv, um Arbeitsplätze zu erhalten. Inzwischen haben mehrere Studien bestätigt, dass mindestens 75.000 Arbeitsplätze allein in der Versicherungswirtschaft vernichtet würden, wenn es zu einer Bürgerversicherung käme. Hinzu kämen bis zu 300.000 Arbeitsplätze im gesamten Gesundheitswesen.

Dies ist nur ein Aspekt. Außerdem haben inzwischen weitere Studien bewiesen, dass eine Einheitskasse weder die Kosten senkt noch etwas mit Gerechtigkeit zu tun hat. Dies zementiert vielmehr die so genannte Zweiklassenmedizin und ist daher abzulehnen.

Deshalb machen wir weiter. Wir brauchen auch in Zukunft ihre Unterstützung im Kampf gegen die "Bürgerversicherung" und für den Erhalt sowie die Verbesserung des dualen Systems der Krankenversicherung.

 

 

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Wer sind wir

Wer sind wir?

Wir sind Betriebsräte aus vielen deutschen Versicherungsunternehmen. Nicht nur die Unternehmen der privaten Krankenversicherung wären von dem Arbeitsplatzabbau durch die "Bürgerversicherung" betroffen, sondern auch viele Kolleginnen und Kollegen in anderen Versicherungsunternehmen, zu deren Existenzgrundlage auch die Vermittlung von Krankenversicherungsverträgen gehört. Auch staatliche Beihilfestellen, privatärztliche Verrechnungsstellen und selbst Krankenhäuser und Arznei- und Hilfsmittelproduzenten würden Arbeitsplätze verlieren.

Unsere Aufgabe als Betriebsräte ist es, die Interessen der Beschäftigten zu vertreten, die uns gewählt haben.
Das Hauptinteresse ist, die Erhaltung der Arbeitsplätze!
Das bedeutet jedoch nicht, dass alles so bleiben soll, wie es ist. Künftige Herausforderungen verlangen eine Verbesserung des Gesundheitswesens. Dazu sind Reformen notwendig, die einerseits dort hin führen und andererseits nicht noch mehr Menschen in die Erwerbslosigkeit führen. Darüber wollen wir diskutieren statt dem Irrweg der "Bürgerversicherung" zu folgen.

 

Unsere Ausarbeitung "Regionale Auswirkungen der "Bürgerversicherung" auf den deutschen Arbeitsmarkt"

Können Sie sich vorstellen, dass die "Bürgerversicherung" für Nordrhein-Westfalen einen Verlust von 27.800 Arbeitsplätzen bedeuten würde? Diese Einheitsversicherung würde in Bayern mehr Arbeitsplätze kosten als BMW in München Mitarbeiter hat!

Die von der Betriebsratsinitiative herausgegebene Ausarbeitung "Regionale Auswirkungen der "Bürgerversicherung" auf den deutschen Arbeitsmarkt" gibt Aufschluss über das bedrohliche Szenario, welches die "Bürgerversicherung" in einzelnen Bundesländern oder Städten zur Folge hätte.

Dieses interessante Dokument wurde von uns veröffentlicht. Über die folgenden Links können Sie sich das Dokument ansehen bzw. downloaden:

 

Ausarbeitung

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