Bürgerversicherung?

Nein danke!

Achtung!

Unser Gesundheitssystem ist aktuell in großer Gefahr!

 

Unterstützen Sie bitte unsere Online-Petition "Für den Erhalt unseres Gesundheitssystems mit gesetzlicher + privater Krankenversicherung!" auf der Plattform change.org:

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Jede Unterschrift zählt. Danke.

Hier geht es zum Download
unserer Ausarbeitung zu den

regionalen Auswirkungen der
"Bürgerversicherung" auf den
deutschen Arbeitsmarkt:

Ausarbeitung

Gemeinsame Erklärung der Betriebsräte der privaten Krankenversicherungen (PKV)

Wir sagen "Bürgerversicherung? Nein danke!"

Die so genannte "Bürgerversicherung" löst keine Probleme,
vernichtet aber über 75.000 Arbeitsplätze!

Das Nebeneinander von gesetzlicher Krankenversicherung (GKV) und privater Krankenversicherung (PKV) hat sich für alle Bürger bewährt. Die von SPD, Grünen, Linken und DGB-Gewerkschaften favorisierten Konzepte einer "Bürgerversicherung" werden unser bestehendes Gesundheitssystem zerstören.

Die "Bürgerversicherung" löst keine Probleme des Gesundheitssystems:

  • "Bürgerversicherung" gefährdet Patientenversorgung
    Das heute sehr gute medizinische Versorgungsniveau für alle Bürger kann nach dem Wegfall der PKV nicht mehr aufrecht erhalten werden. Die Qualität der Arztpraxen profitiert von der Mischung der gesetzlich und privat versicherten Patienten. Die Einnahmen aus Privatabrechnungen bilden die Basis für Investitionen in den medizinischen Fortschritt, die auch den GKV-Patienten zu Gute kommen. Fällt diese weg, entsteht eine flächendeckende medizinische Unterversorgung für die Bevölkerung.

  • "Bürgerversicherung" schafft Zweiklassenmedizin
    In einem Einheitssystem ist es für den Staat noch einfacher als bisher, medizinische Leistungen zu reduzieren. Exzellente medizinische Versorgung auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand gibt es dann nur noch in Privatarztpraxen und Privatkliniken. Gesundheit wird somit immer mehr eine Frage des Geldes. Das ist Zweiklassenmedizin in Reinkultur. Eine solche Entwicklung hat sich bereits in den Niederlanden und in Großbritannien gezeigt. In den Niederlanden wird mittlerweile wieder der Ausstieg aus diesem System diskutiert.

  • "Bürgerversicherung" erbt GKV-Probleme
    Durch die Zwangsverpflichtung der ca. 10% privat versicherten Bürger können die Probleme der GKV (z.B. zu lange Wartezeiten, steigende Zuzahlungen und Leistungskürzungen) nicht gelöst werden.

Die sogenannte "Bürgerversicherung" vernichtet massiv Arbeitsplätze
Die private Vollversicherung stellt das Fundament der PKV-Unternehmen dar. Fällt sie weg, verschwinden mit ihr über 75.000 Arbeitsplätze in der Versicherungsbranche. Darüber hinaus sind viele tausend Arbeitsplätze in anderen medizinischen und verwaltenden Bereichen (z. B. Arztpraxen und Krankenhäuser) bedroht. Die Einführung der "Bürgerversicherung" bedeutet die Schließung ganzer Standorte und die Verlagerung von Arbeitsplätzen. Allein durch Zusatzversicherungen lässt sich dieser Verlust nicht kompensieren. Familien und Existenzen werden zerstört.

Das Nebeneinander von GKV und PKV hat sich bewährt
Unser deutsches Gesundheitssystem genießt international höchstes Ansehen. Andere Länder beneiden uns darum. Das duale System hat seine Vorzüge und sich über Jahrzehnte durchgesetzt. Das sehen GKV und PKV gleichermaßen. Einige Dinge gilt es anzugehen, um Verbesserungen im jeweiligen System zu erreichen. Damit wird die medizinische Versorgung auch zukünftig mit hoher Qualität sichergestellt.

Wir fordern von der Politik unter Einbeziehung aller Beteiligten die Gestaltung einer zukunftsfähigen Gesundheitsreform. Über 75.000 Arbeitsplätze dürfen nicht einfach sozialpolitischen Ideologien geopfert werden!

Wuppertal, 11.03.2013

 

Die gemeinsame Erklärung können Sie auch hier als PDF downloaden
=> Gemeinsame Erklärung der PKV-Betriebsräte vom 11.03.2013

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